Briefwechsel der Brüder Grimm

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Kritische Ausgabe - Band 1.2

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Jacob und Wilhelm Grimm: Sagenkonkordanz

Kritische Ausgabe - Band 1.2

Als Band 1.2 der Edition “Jacob und Wilhelm Grimm. Briefwechsel. Kritische Ausgabe” erschien vor die von Heinz Rölleke herausgegebene Grimmsche “Sagenkonkordanz” . Das umfangreiche Manuskript dieses zunächst für den gemeinsamen privaten Gebrauch bestimmten Frühwerkes der Brüder Grimm lag bisher weitgehend unbenutzt im Grimm-Nachlaß der Staatsbibliothek zu Berlin. Die Sagenkonkordanz gehört jedoch zu denjenigen Arbeitsmaterialien Jacob und Wilhelm Grimms, die sich auch für Außenstehende verhältnismäßig leicht erschließen und die von den heutigen Geisteswissenschaften unter vielfältigen Aspekten herangezogen werden können. Es handelt sich um einen fast tausend Motive umfassenden Index zur epischen Volksdichtung, wie sie die Brüder Grimm als ursprünglichste und wertvollste Form aller Poesie ansahen.

Heinz Rölleke, Emeritus der Bergischen Universität Wuppertal, ist seit den siebziger Jahren der Fachmann schlechthin für die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm. Beginnend mit der ersten wissenschaftlich exakten Herausgabe der Oelenberger Handschrift, der frühesten erhaltenen handschriftlichen Fassung eines größeren Anteils der Grimmschen Märchensammlung, legte er im Lauf von drei Jahrzehnten eine stattliche Folge von Neuausgaben der wichtigsten Textfassungen der “Kinder- und Hausmärchen” vor.

Die Sagenkonkordanz der Brüder Grimm entstand zum größten Teil um 1810, parallel zu den Arbeiten der Brüder Grimm am Band 1 ihrer “Kinder- und Hausmärchen”. Diese werden in der Konkordanz noch nach den unveröffentlichten Manuskripten zitiert. Rölleke bezeichnet die Sagenkonkordanz als “riesigen Steinbruch (erwachsen aus eminenter Belesenheit und wissenschaftlicher Reflexion)”. Wie Rölleke sagt, “ermöglicht die Konkordanz z. B. ganz neue Quellenfunde und entsprechende Folgerungen zu Entstehung und Bedeutung des bekannten 'Allerleirauh'-Märchens wie auch des Märchens vom 'Teufel mit den drei goldenen Haaren'. Grundlegendes zu allen möglichen literarhistorischen oder mythologischen Fragen findet sich ebenso zuhauf wie Apartes, Kurioses und immer wieder Überraschendes. Oder wer hat schon von dem Elefanten gehört, den Bhim so hoch in die Luft warf, 'daß er erst nach 130 Jahren niederfällt'? Die jeweiligen Stichwortlisten dokumentieren einen bestimmten Kenntnisstand der Brüder Grimm ebenso wie Umfang und Art ihrer Lektüre. Sie werden fortan bei der Kommentierung des Grimmschen Werkes unverzichtbar sein, sind darüber hinaus dank ihrer Materialfülle aber auch dem Spezialforscher eine große Hilfe.”

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Auszüge

Auszüge aus dem Band 1.1

... Inhaltsverzeichnis

... Exemplarische Konkordanzen

... Kurztitel

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